Kammermusik in Borstel und Sülfeld e.V.

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ca. drei Wochen vor dem Konzert stellen wir die Konzertinformationen zur Verfügung

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Violinabend

mit dem Geiger

Albrecht Menzel

und der Pianistin

Valentina Messa


am Samstag , dem 2.März 2019, 18:00Uhr

im Herrenhaus Borstel


Albrecht Menzel, 1992 geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht bereits mit vier Jahren und debütierte mit dreizehn Jahren als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Albrecht Menzel wurde von dem renommierten Violinpädagogen Professor Boris Kuschnir ausgebildet und studierte bei Julian Rachlin an der Musik und Kunst Universität Konservatorium Wien.

Dirigiert von Maestro Kurt Masur spielte der neunzehnjährige Albrecht Menzel das Mendelssohn Violinkonzert op. 64 mit dem Leipziger Symphonie Orchester bei den Mendelssohn Festtagen Leipzig 2011. Begeistert wurde die „…grandiose, mitreißende, lebendige Interpretation…“ vom Publikum und der Presse aufgenommen und als eine fulminante Interpretation bezeichnet „…die auch in den großen Konzertsälen der Welt nicht oft zu hören ist…“ (Leipziger Volkszeitung 2011)

Albrecht Menzel spielte als Solist gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter u.a. in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie Luxemburg und tourte mit der Künstlerin in den USA, Kanada und Europa zu Konzerten in der Carnegie Hall, Kennedy Center Washington und Roy Thomson Hall Toronto.

Als Solist konzertierte Albrecht Menzel u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Leipziger Sinfonie Orchester und spielte in großen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, der Hamburger Laeiszhalle, im Musikverein Wien und im Gasteig München.

Als Kammermusiker musizierte Albrecht Menzel mit Künstlern wie Gidon Kremer, Steven Isserlis, Julian Rachlin, Jan Vogler, Igor Levit und Julien Quentin.

Als Gewinner des Grand Prix und des 1.Preises beim Internationalen Violin- Wettbewerb Torun Polen 2016 und als Preisträger des renommierten Premio Paganini Wettbewerb Genua 2015, erlangte Albrecht Menzels Karriere internationale Anerkennung.

Albrecht Menzel spielt eine Violine von Antonio Stradivari (1709), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg.

Sein Album „thoughts“ mit Werken „Die letzte Rose“ und „Erlkönig“ von Heinrich Wilhelm Ernst sowie Sonaten von Robert Schumann erschien 2015 bei dem Label Oehms Classics.

„…eine exzellente und hochvirtuose Leistung“…„lässt Menzels Vortrag wahrhaftig wirken, nicht glattgebügelt und hochgeföhnt, sondern so ehrlich, wie er gemeint ist…“ Hamburger Abendblatt 2017 (zum Schumann Violinkonzert, Elbphilharmonie)

“…Menzel spielt strukturiert und akzentuiert überlegt, agiert gefühlvoll ohne romantische Überfrachtung…“ Rhein-Zeitung 2017 (zu Bach Solo Sonaten und Partiten)


Valentina Messa, studierte Klavier am Conservatorium B. Marcello in Venedig und an der Scuola di perfezionamento in Portogruaro. Außerdem legte sie mehrere Diplome für Klavier am Konservatorium Niccolo Paganini in Genua ab.Valentina Messa gewann mehrere bedeutende Preise z.B. den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Premio Beethoven“. Die Pianistin ist in bedeutenden Konzerthallen aufgetreten und spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier und hat an Liveübertragungen für Radio Vaticana Rom mitgewirkt.

Die leidenschaftliche Kammermusikerin widmet sich auch intensiv zeitgenössischer Musik. Sie ist Mitbegründerin des „Eutopia Ensemble“, welches sich mit zeitgenössischer Musik beschäftigt und 2013 Ensemble-in-Residence am Teatro della Tosse Genua war.


Das Programm des Konzertabends:

Niccolò Paganini (1782-1840)

Aus den 24 Caprices op. 1 (Auswahl laut Ansage)      (für Solovioline)


Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Partita II d-Moll BWV 1004

Ciaccona (die berühmte Chaconne)                             (für Solovioline)


Peter Tschaikowski(1835-1921)

Waltz-Scherzo op. 34


Paul Hindemith (1895-1963)

Sonate D-Dur op. 11 Nr. 2

I Lebhaft. Mit starrem Trotz

II Ruhig und gemessen

III im Zeitmaß und Charakter eines geschwinden Tanzes


*** PAUSE ***


Johannes Brahms (1833-1897)

Sonate Nr. 2 A-Dur op. 100

I Allegro amabile

II Andante tranquillo

III Allegretto grazioso (quasi Andante)


Eugène Ysaÿe (1858-1931)

Sonate für Violine solo op. 27 No. 3

Ballade                                                                     (für Solovioline


Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865)                     (für Solovioline)       

Grand Caprice op. 26

Erlkönig     



Camille Saint - Saëns (1835-1921)

Introduction & Rondo capriccioso op. 28


Die Werke und Komponisten des Konzertabends:

Niccolò Paganini (Genua 1782-1840 Nizza) war der führende und berühmteste Geigenvirtuose seiner Zeit. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.

Die 24 Capricciop.1 für Violine solo schrieb er zu Studienzwecken.

Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn zum stundenlangen Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam er nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand neue Griffe, die die Zuschauer staunen ließen. Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Er komponierte für die Gitarre, und zudem wurde die Gitarre für ihn ein wichtiges Instrument für das Denken in Harmonien und das mehrstimmige Komponieren.


Die Violinsonaten und -Partiten von Johann Sebastian Bach zählen zum anspruchsvollsten Repertoire für jeden Violinisten. „Es handelt sich hierbei um Werke, die zum kulturellen Menschheitserbe gehören, deren musikalischer und emotionaler Gehalt unübertroffen bleibt.“

Ungewöhnlich ist die hochentwickelte Mehrstimmigkeit auf einem einzigen Instrument.

Der Schlusssatz der Partita II, die Ciaconna,stellt das wohl bekannteste Beispiel der Musikgeschichte für eine Chaconne dar, bei der freie Variationen über eine mehrtaktige, wiederholte Bassfigur ablaufen. Der Satz umfasst 32 Variationen.


Peter Tschaikowski(1835-1921) Waltz-Scherzo op.34. Die Uraufführung war kein Erfolg. Ob es an ihm lag oder an der Instrumentierung, wie der Geiger Kotek vermutete, oder schlicht an der Überlänge dieses Walzers mit seinen 569 Takten, steht dahin. Populär wurde das Werk erst, nachdem es von dem Geiger Wassili Besekirski 1914 um mehr als 200 Takte gekürzt und mit zusätzlichen brillanten Effekten ausgestattet worden war. In dieser Version wird Valse-Scherzo bis heute meistens gespielt. Tschaikowsky selbst liebte dieses Stück übrigens sehr.


Paul Hindemith (1895-1963)Sonate D-Dur op.11 Nr.2  Die 1917/18 entstandene Sonate war lange Zeit nur als Fragment bekannt.

Das Werk hat eine vollständige dreisätzige Anlage und ist insgesamt vielleicht enger mit der romantischen Tradition und ihren späten Ausformungen in der Musik von Max Reger und den impressionistischen Kompositionen Debussys verbunden. Der lebhafte, überwiegend in d-Moll stehende Kopfsatz trägt die seltsame, fast an Schumann erinnernde Ausdrucksbezeichnung „Mit starrem Trotz“. Mit dem gewandten, kämpferischen Anfangsthema, das erstmals in pointiertem Unisono von beiden Instrumenten gespielt wird, kontrastiert ein weicheres, eleganteres und in der Tat an Debussy anklingendes zweites Thema. Bevor die Durchführung betont stürmisch wird, klingt ein wenig Volkstanzmusik an.

Der langsame Satz ist dagegen, wenigstens am Beginn, ruhig und lyrisch, wird im weiteren Verlauf jedoch bewegter und leidenschaftlicher mit einem ausladenden Violin- und Klavierstil, der sehr an Hindemiths Vorgänger in der Romantik erinnert. Der Satz ist jedoch wohlgestaltet und eindrucksvoll und zeigt die Begabung des jungen Hindemith für expressive Melodik.

Der Finalsatz, mit der Bezeichnung „Im Zeitmass und Charakter eines geschwinden Tanzes“, ist heiter, kraftvoll melodiös und läßt sich mit der fast gleichzeitig entstandenen Bühnenmusik zu Viel Lärmen um nichts von Hindemiths jüngerem Rivalen Erich Wolfgang Korngold vergleichen, besonders, wenn er in ein reizvolles kontrastierendes Thema übergeht. Hier evoziert Hindemith Tanzformen der Barockmusik in völlig modernisierter Weise und läßt dieses sehr ansprechende Werk heiter ausklingen.


Sonate Nr. 2 A-Dur für Klavier und Violine, op. 100, Johannes Brahms schrieb die Violinsonate Nr.2 A-Dur im Sommer 1886 am Thuner See in der Schweiz. In diesem Sommer konzentrierte er sich auf die Kammermusik. Brahms Leben war zu dieser Zeit nicht nur von Erfolgen geprägt, sondern auch durch den Verlust vieler Personen, insbesondere Robert Schumanns getrübt. Diese Violinsonate spiegelt den Charakter und die Persönlichkeit von Johannes Brahms wider- Schüchternheit und Selbstprüfung, sowie Originalität und Empfindsamkeit.

Eine "Liebes- und Lieder-Sonate“ nannte Max Kahlbeck die A-Dur-Violinsonate von Johannes Brahms. Dass eine Sonate thematisch und formal fast ausschließlich im kantablen Sujet verharrt - das hatte Brahms selbst, im Zusammenhang mit dem Vorgängerwerk, der "Regenlied-Sonate“, nicht ohne Skepsis vermerkt.

Wenn Brahms die musikalische durchmessene Zeit nicht als Prozess, sondern eher als etwas in sich Ruhendendes, Gedehntes, man könnte auch sagen: als "erfüllten Augenblick“ gestaltet, so rückt er damit einmal nicht in die Nähe des ohnehin allgegenwärtigen Beethoven, sondern in die von Franz Schubert. Das Brahmssche mit dem Schubertschen Idiom zu verschmelzen, scheint denn auch die eigentliche Herausforderung bei der Interpretation der A-Dur-Violinsonate zu sein. 


Eugène-Auguste Ysaÿe  (Lüttich 1858 – 1931 Brüssel) war ein belgischer Komponist und Violinist, der seinen ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren von seinem Vater erhielt. Er studierte bei bedeutenden Lehrern wie z.B. Henryk Wieniawski. 1878 unternahm er eine Reise nach Deutschland und trat in das Kölner Musikleben ein, wo er mit Clara Schumann die c-Moll Sonate von Ludwig van Beethoven aufführte. Im Jahr 1879 wurde er Konzertmeister des Benjamin Bilse Orchesters in Berlin, den späteren Berliner Philharmonikern. Als Solist trat er bei Konzerten in Köln und Aachen auf. Unter seinen Zuhörern in Berlin waren Joseph Joachim, Franz Liszt, Clara Schumann und der Pianist Anton Rubinstein. In den Jahren 1883 bis 1886 ließ er sich in Paris nieder. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm bedeutende Werke, z.B. Claude Debussy und Camille Saint–Saëns.

N. Hornig in FonoForum 12 / 94: "Die sechs Sonaten op. 27, von denen jede einem berühmten Geiger-Kollegen gewidmet ist, schrieb Ysaÿe im Jahre 1923. Sie sind sein geigerisches Vermächtnis. Sie stellen das wohl bedeutendste und innovativste Opus für Solovioline nach Bach und Paganini dar. Technisch geht Ysaÿe an die Grenze des Machbaren."


Heinrich Wilhelm Ernst (Brünn 1814-1865 Nizza) war ein österreichischer Violinist und Komponist. Er gilt als einer der größten Geiger des 19. Jahrhunderts.

Als Komponist, nicht nur von virtuoser Violinmusik, fand er zu einem eigenen, unverwechselbaren Stil im Geist der Romantik, der über sein großes Vorbild Niccoló Paganini hinausweist. Wegweisend wurde für Ernst, der 1823 erste Auftritte als Geigen-Wunderkind absolviert hatte,eine Begegnung mit Paganini in Wien im Jahr 1828. Paganini erkannte das Talent in Ernst, während dieser sich von Paganinis Spiel so beeindruckt zeigte, dass er fortan wie besessen danach trachtete, über Paganini hinaus zu gelangen. In der Folgezeit kam es immer wieder zu Begegnungen zwischen den beiden. Berühmt wurde ein Auftritt Ernsts in Marseille 1837, wo zur gleichen Zeit Paganini ein Konzert gab. Ernst spielte in seinem Konzert Paganinis ängstlich gehütete Werke aus dem Ohr nach.

Die beiden Geiger besaßen sehr unterschiedliche Naturen. Während Paganini sich mit der Aura des Dämonischen und Tragischen umgab, war Ernst eine humorvolle, liebenswürdige und zugängliche Person.

Dass Ernst nicht nur instrumentaler Schausteller, sondern auch ein tiefgründiger Musiker war, zeigt sich nicht nur in seinen Kompositionen, sondern auch in seinem Engagement in der Londoner Beethoven Quartet Society, in der er mit bedeutenden Virtuosen der Zeit, Joseph Joachim, Henryk Wieniawski und Alfredo Piatti als Primarius Streichquartette Beethovens öffentlich aufführte.
Später war Ernst auch ein Verehrer der Musik von Franz Schubert. Für einige Schubert-Werke hat Ernst Transkriptionen geschrieben, um sie auch in kleinen Konzerträumen aufführen zu können.

1862 musste er sich wegen schwerer Krankheit vom Konzertpodium zurückziehen und verlegte seinen Wohnsitz von London nach Nizza, wo er 1865 verarmt starb. Johann Strauß (Vater) hatte ihm das Stück Erinnerung an Ernst, oder Der Karneval von Venedig gewidmet.

Von Ernst gibt es 26 nummerierte Werke, vor allem für die Violine. Das berühmteste Werk ist wohl die Grand Caprice für Violine allein op. 26 „Der Erlkönig“ (nach Goethes berühmter Ballade (1782) und Franz Schuberts Vertonung), die in ihrer großartigen Dramatik in der unbegleiteten Violinliteratur einzigartig dasteht.


Camille Saint-Saëns(* 9. Oktober 1835 in Paris; † 16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist der Romantik. Er wurde vor allem durch seine „große zoologische Fantasie“ Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.

Camille Saint-Saëns’ musikalisches Talent wurde schon früh von seiner Mutter und seiner Großtante gefördert. Mit drei Jahren konnte er lesen, im Alter von sechs Jahren schrieb er erste Kompositionen, mit elf Jahren gab er 1846 sein erstes öffentliches Konzert in der Salle Pleyel in Paris. Von manchen Zeitgenossen wurde er als neuer Mozart gehandelt. Mit 16 war er bereits Student an der Universität in Paris, mit 15 Jahren hatte er zuvor schon die Sinfonie A-Dur komponiert.

Camille Saint-Saëns komponierte »Introduction et Rondo capriccioso« im Jahre 1863 zunächst als Teil seines 1. Violinkonzerts op. 20, das er 1859 für den damals 15-jährigen spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate (1844–1908) zu schreiben begonnen hatte. Sarasate, der heute noch als Komponist der »Zigeunerweisen« bekannt ist und dem beispielsweise Édouard Lalo seine »Symphonie espagnole« und Max Bruch sein 2. Violinkonzert gewidmet haben, galt neben Joseph Joachim nach der Mitte des 19. Jahrhunderts zweifellos als einer der bedeutendsten Geiger, dessen makellose Technik und voller Ton das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen – seine jünglingshafte Gestalt tat hierzu ihr Übriges.

Bei der Uraufführung des Violinkonzerts am 4. April 1867 mit Sarasate als Solisten und Saint-Saëns als Dirigenten fand der letzte Satz einen so gewaltigen Anklang, dass sich der Komponist entschloss, ihn unter dem Titel »Introduction et Rondo capriccioso« mit der Opuszahl 28 als eigenständiges Werk herauszugeben. Es war die Mischung aus sehnsuchtsvollem Ton in der Introduction sowie spanischem Kolorit und höchster Virtuosität im Rondo, die diesen durchschlagenden Erfolg herbeigeführt hatten. Sarasate hat dieses Stück daher auch bis zum Ende seiner Solistenkarriere im Repertoire gehabt, viele berühmte Geiger haben es schon bald nachgespielt, und bis heute ist dieses Werk die wohl bekannteste Solokomposition von Saint-Saëns geblieben.

N. Hornig in FonoForum 12 / 94: "Die sechs Sonaten op. 27, von denen jede einem berühmten Geiger-Kollegen gewidmet ist, legte Ysaye im Jahre 1923 sein geigerisches Vermächtnis nieder. Sie stellen das wohl bedeutendste und innovativste Opus für Solovioline nach Bach und Paganini dar. Technisch geht Ysaye an die Grenze des Machbaren."


Quellen: Wikipedia, KammermusikführerVilla Musica, Concentus alius , Deutschlandfunk , Hyperion Records,jpc-Records, FonoForum

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(Textzusammenstellung: Hans Jürgen Thomsen,  E-Mail: kammermusik-borstel@web.de)